physiotherapie 101
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täglich von 7 bis 21 Uhr

Telefon: 0351 / 849 59 17

Großenhainer Straße 101
01127 Dresden

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Hannah S.  -  Eine Wirbelsäulengymnastik im Herbst des Lebens


Worum es geht
Im Herbst eines Lebens können wir viel entdecken. Den Dingen des Alltags begegnen wir - anders als im Frühling –mit unseren ganz eigenen Anschauungen und Gewohnheiten. Gewohnheiten, die unseren Alltag prägen, unsere Gesundheit fördern oder hemmen. Sie werden unsere Belastbarkeit, unsere Mobilität, unsere Koordination und unser Sicherheitsgefühl maßgeblich beeinflussen.
Vielleicht werden wir konfrontiert mit immer wiederkehrenden Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, sinkender Motivation und Ängsten. Vielleicht ist die Angst, anderen zur Last zu fallen, die Angst die Treppen nicht mehr steigen zu können, die Angst im Winter zu stürzen, die Angst nicht mehr ohne Hilfsmittel laufen zu können, die Angst vor der Einsamkeit, die Angst ... Angst zu haben, in unser Leben getreten.
Wir können - egal wie alt wir sind - die Fähigkeiten unseres Körpers erweitern. Sie sind und bleiben veränderbar.
Im Herbst des Lebens können wir dafür sorgen, keine Angst vor dem Winter zu bekommen.


Das Konzept
Wir möchten Ihnen mit diesem Kursangebot die 6 Grundbewegungen der Wirbelsäule verständlich beschreiben, anbahnen und vertiefen.
Dabei wenden wir uns auch den alltäglichen Schwierigkeiten und Ängsten zu.
Während der Übungen lenken wir die Aufmerksamkeit besonders auf unsere Körpermitte, unsere Wirbelsäule als zentrale Bewegungsachse, den Einklang unserer Bewegungen mit der Atmung und die individuell mögliche Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur.
Für den Alltag möchten wir Ihnen gesunde, klare Haltungs- und Bewegungsmöglichkeiten mit auf den Weg geben, die Ihnen helfen, Ihre Gesundheit selbstbestimmt und nachhaltig zu erhalten.


Die zeitliche Aufteilung
1.             persönliches Beratungsgespräch / Anfangsbefund (25-30 min)
2.         8 Gruppenzeiten (50-60 min, 1 x pro Woche)
3.             abschließende persönliche Beratung / Abschlussbefund (25-30 min)

Der Anfangsbefund dient dem aufmerksamen Wahrnehmen von Bewegungs-, Koordinations- und Krafteinschränkungen sowie dem Erkennen beschwerdeverursachender Gewohnheiten.
Innerhalb der Gruppengymnastik erfolgt entsprechend der persönlichen Befunde eine individuelle Anleitung und Hilfestellung.
Der Abschlussbefund bietet den einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem die Möglichkeit, die weiterführende Übungspraxis für zu Hause individuell zu besprechen und zu festigen.


Die Gruppe und der Raum
Maximal 8 Teilnehmer/innen bilden eine Gruppe. Somit kann jeder einzelnen Teilnehmerin und jedem einzelnem Teilnehmer ausreichend Zeit gewidmet werden.
Der Kurs findet im Bewegungs- und Tanzraum der physiotherapie 101 und tanzwerk
DRESDEN statt. Der Raum im Industriebau ist 180 m² groß.


Der Gesamtpreis
Die Gesamtkosten für unseren Kurs betragen EUR 100,00*.

*Die Krankenkassen beteiligen sich nach vorheriger Absprache mit
  der jeweiligen Krankenkasse an den Kosten für einen 10-Wochen-Kurs in der
  Regel mit 75 %.
  Die Teilnehmer/innen erhalten nach dem Kurs eine Kursbestätigung zur
  Vorlage bei ihrer Krankenkasse.

*Die AOK-PLUS erstattet einen 8-Wochen-Kurs zu 100 % (EUR 80,00).
  Mitglieder der AOK-PLUS erhalten nach Anfrage von ihrer Krankenkasse - zur
  Weiterleitung an uns - einen Gutschein.


Die Gruppenzeiten
Gruppe 01            jeweils am Donnerstag                 14.00 – 14.50 Uhr

Die aktuellen Kurse entnehmen Sie bitte der Kursübersicht in der linken Navigationsleiste oder rufen Sie uns einfach an.
Bitte vereinbaren Sie bei Interesse noch vor Kursbeginn einen Termin für den Anfangsbefund.


Der Kursleiter und Therapeut
Kai Lehmann


Hannah S.
Fünf Monate nach ihrem 73. Geburtstag verliert Hannah  S. ihren Mann Kurt. Sie bemüht sich, gefasst zu bleiben.
Den Schmerz über den Tod ihres Mannes und die ungewohnte Einsamkeit trägt sie tief in sich.
Sie ist eine feine Frau, die wenig klagt und im Hosenanzug in die Stadt fährt, beschreibt sie ihre Enkelin. Früher – an der Seite ihres Mannes - ist sie immer mit dem Auto in die Stadt gefahren. Als sie allein war, überkam sie die Angst, beim Ausparken aus der Garage ein vorbeifahrendes Auto zu übersehen. Sie gab das  gemeinsam Auto ihrer Tochter und fährt seitdem mit dem Bus in die Stadt.
Drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes riss sie seine Bienenlaube ein. Hannah S. arbeitete mit dem Hammer im Arbeitskittel ihres Mannes Kurt. Ein Bild, dass ihrer Enkelin nicht mehr aus dem Kopf geht.
Heute ist das Pflegen ihres großen Blumengartens und des großen Obst- und Gemüsegartens der Sinn ihres Lebens. Aber immer häufiger stellen sich beim Umgraben und beim Tragen der schweren Eimer heftige Rückenschmerzen ein. Dann versucht sie sich mit einem heißen Wannenbad und ihrer Heizdecke zu helfen.  Ihre Enkelin sieht sie ungern bei Tätigkeiten, die ihr Schmerzen zufügen. Dann sieht sie immer so zerbrechlich aus.
Hannah S.  überlegt, ihren Garten abzugeben ...

 

 

 

 

 

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